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„Musikgenuss ohne Grenzen“ mit dem Philips Streamium NP2900
„Die wirklich frischen Radioblumen blühen im Internet“ schreibt Sven Hansen im ct magazin. Damit meint er die vielen Webradios, die abseits des Mainstreams mit alternativen - manchmal auch skurilen bis chaotischen Programmangeboten das Radio neu erfinden. Internet kontra UKW-Band: „Hier machen sich die Platzhirsche der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender seit Jahren mit dem „Besten“ der 80er und 90er und gebetsmühlenartig eingehämmerten Sender-Jingles gegenseitig die angeblich werberelevante Zielgruppe der ewig 14 bis 49-Jährigen streitig“, so Hansen.
Natürlich lotsen die klassischen Radiomacher ihre analoge Hörerschaft auch auf ihre Webportale im Internet. Dort gibt es dann neben einem Livestream des aktuellen Programms weitere „Spartenkanäle“ mit Musik pur von Pop bis Oldies, Goldies bis Rock, Filmmusik, One Hit Wonder, Dance, HipHop oder Schlager. Mit den Livestreams haben die Lokal-, Regional- und Landessender eine viel größere Reichweite, sind praktisch grenzenlos empfangbar. Dem Hörer bieten sich ganz andere Möglichkeiten, er kann sich im Internet „die Perlen“ herausfischen. Radio ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf, der ihm vorauseilt. Es gibt immer noch viel zu entdecken, wenn man etwas Geduld zum Suchen aufbringt und länger als fünf Minuten „hinhört“.
Die Livestreams im Web kann man sich am PC übers Internet in den Lautsprecher holen. Besser und störungsfreier, aber auch energiesparender, geht es mit einem Webradio-Empfänger. Die werden dank DSL-Flatrate und mit zunehmender DSL-Verfügbarkeit (ob über Telefon oder Kabelnetz) immer interessanter. Aber auch preiswerter. Philips hat den Network Music Player NP2900 im Angebot, der nicht nur als Webradio fungiert, sondern auch als Musikabspielmaschine. Von einem angeschlossenen Computer kann das Gerät Musik kabellos übertragen, wenn die mitgelieferte Software auf dem PC installiert ist. Abspielen tut der NP2900 die Musik im Stereo FullSound. Das Klangwunder verfügt zusätzlich über eine Uhr mit Weckfunktionen. Die Zeit wird automatisch über das Internet synchronisiert. Wecken lassen geht mit Musik oder einem Summton.
Die Verbindung mit dem Internet ist bei dem Philips NP2900 kabellos (Funknetzwerk) oder per LAN möglich. Wenn der DSL-Router für den Internetempfang im PC richtig konfiguriert ist, kommuniziert er auch problemlos mit dem Webradio. Das findet die IP-Adresse automatisch und ist betriebsbereit, sobald am Router die LED für DSL oder online aufleuchtet. Bei der ersten Verbindung ins Internet wird neue Software runtergeladen und später immer mal wieder aktualisiert. Mit der Fernbedienung wählt man auf dem Display eine der verschiedenen Möglichkeiten an: Presets (hier sind neun voreingestellte deutsche Sender mit Logo aufgelistet und sofort abrufbar). Internetradio (Genres, Länder). Lieblingssender (hier werden die ausgewählten „Favoriten“ gespeichert); Alle Sender >unterteilt in Genres (Independent, Ambient, Big Band, Bluegrass) oder Länder >Afrika bis Südamerika. Unter Europa >Deutschland (Alle Sender) beginnt die Sendersuche alphabetisch mit 104.6 RTL Berlin. In der Regel erscheinen das Logo, die Internetadresse und der Programmname im Display. Manchmal auch eine Laufschrift mit dem gerade gespielten Musiktitel. Unter Länder sind alle Sender (auch die Internetradios) von A bis Z gelistet, einschließlich zusätzlicher Spartenkanäle und Podcast-Angebote.
Mit dem Webradio-Empfänger bekommt die Frage nach dem Lieblingssender einen ganz anderen Stellenwert. Der Livestream kann nicht nur deutschlandweit sondern überall auf der Welt gehört werden. Bayern 3 auf Sylt, R.SH im Allgäu, SWR3 in der Steiermark, NDR 1 Niedersachsen in Südtirol, radio ffn auf Malle oder RTL RADIO in Thailand - Entfernungen oder Landesgrenzen spielen keine Rolle mehr. Umgekehrt natürlich ebenso. Vorbei sind die Zeiten wo riesige UKW-Antennen mit Rotor für etwas Fernempfang auf dem Dach installiert werden mussten oder man für ungewohnte Klänge mit einem teuren Weltempfänger auf Mittel- oder Kurzwelle auf „Wellenjagd“ ging.
Liechtenstein hat sein Radio L („Hier spielt die Musik mit der meisten Abwechslung“), klingt ähnlich wie bei uns, ist aber trotzdem nicht dasselbe. Und dann sind wir schon in Luxemburg beim englischen Radio Luxembourg - da lief gerade der Paul Burnett Podcast 1 mit den alten Jingles („The legend ist back“) und den Top 40. In der Moderne von heute klingt der Sound immer noch fetzig: Radio Luxembourg - The best in classic rock! Richtig gemütlich dagegen RTL Radio Letzebuerg mit seinen zahlreichen Laber-Kanälen. Wer nun die „besten Hits aller Zeiten“ sucht, der findet sie nicht unter Luxemburg, sondern muss sich mit der Fernbedienung unter Deutschland (Alle Sender) im Alphabet bis RTL RADIO durchzappen (gestreamt wird nämlich über einen Provider in Deutschland). Schneller gehts mit der Rubrik >Die beliebtesten Sender. Dann mit der "Herztaste" als Lieblingssender abspeichern.
Der Philips Streamium NP 2900 ist ein kleines kompaktes, einfach zu bedienendes Webradio mit einem komplett integrierten Soundsystem. „Living-Sound für ein breitgefächertes, intensives Stereo-Klangerlebnis“ nennt sich das Ganze. Zusätzlich ist noch ein Equilizer verfügbar. Das Webradio hat einen digitalen Audioausgang (Cinchbuchse), eine 3,5 mm-Buchse für Kopfhörer und einen Audioeingang (2 x Chinch). Der Empfang von Internetradio ist kabellos (WLAN) und kabelgebunden (LAN/Ethernet) möglich. Fernbedienung, Batterien, CD-ROM (Software zur kabellosen Übertragung von Musik aus dem PC), Netzadapter mit Kabel und eine Wandhalterung sind im Leistungsumfang enthalten. Auf der Webseite von Philips kann man das erworbene Produkt registrieren und ein umfangreiches Benutzerhandbuch herunterladen.
Autor: Anita Pospieschil


Die Verbindung mit dem Internet ist bei dem Philips NP2900 kabellos (Funknetzwerk) oder per LAN möglich. Wenn der DSL-Router für den Internetempfang im PC richtig konfiguriert ist, kommuniziert er auch problemlos mit dem Webradio. Das findet die IP-Adresse automatisch und ist betriebsbereit, sobald am Router die LED für DSL oder online aufleuchtet.

...Und dann sind wir schon in Luxemburg beim englischen Radio Luxembourg - da lief gerade der Paul Burnett Podcast 1 mit den alten Jingles („The legend ist back“) und den Top 40. In der Moderne von heute klingt der Sound immer noch fetzig: Radio Luxembourg - The best in classic rock! Richtig gemütlich dagegen RTL Radio Letzebuerg mit seinen zahlreichen Laber-Kanälen.
Fotos: © Philips