RTL Radio Luxemburg Chronik

1957 bis heute

2010

• 1. Januar: Beim RTL RADIO WECKER von 6.00 bis 10.00 Uhr (Montag bis Freitag) ist der Name Programm. Auf UKW 93.3 und 97.0 holt Jan Seifert die Großregion in und um Luxemburg aus den Federn - fresh & trendy mit Musik und Infos für die Zielgruppe 14- bis 49 Jahre. Nachrichten, Wetter, Verkehr, Blitzer, Veranstaltungshinweise, Interviews, Horoskop, Stars und Sternchen und die beliebten Geburtstagsgrüße. Die Themen zur Sendung kann man im Internet nachlesen: www.rtlradio.lu
Im nationalen Programm via Satellit, Kabel und Internet freut sich Helmer Litzke zur gleichen Zeit darauf mit den Hörern wach zu werden und lädt die "Promis des alltäglichen Lebens" ein, ihm zu sagen was sie auf dem Herzen haben. Ob Wetter-eMails, Geburts- und sonstige Festtagsgrüße, "Meine erste Single" oder die legendäre "Entenjagd" - unhektisch und sanft geweckt geht es mit Helmer entspannt in den Tag. www.rtlradio.de


• 21. Januar: »Was haben Bruce Hornsby, Donna Summer, Katie Melua und Climie Fisher gemeinsam? Sie laufen gleich hintereinander bei Vier Hits am Stück.« (Julia Siegel in ihrer Sendung Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr im nationalen Programm).

• 10. Februar: Rainer Holbe (Jahrgang 1940), Moderator und Autor zahlreicher Bücher, unvergessen als Mr. Morning von Radio Luxemburg, wird 70. Bekannt wurde er vor allem durch seine »Unglaublichen Geschichten« in Radio und TV, die später bei SAT.1 unter dem Titel »Phantastische Phänomene« ihre moderne Fortsetzung fanden. Dazu erschien 1993 das gleichnamige Begleitbuch zur Serie, in dem Rainer Holbe "den großen Rätseln auf der Spur ist". 1989 wurde er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Rainer Holbe wohnt heute in Frankfurt am Main. "Über den Dächern der Stadt" trifft er sich regelmäßig zum »Sonntagsgespräch« mit prominenten Gästen aus der Medienbranche. Außerdem hält er Vorträge und veranstaltet Seminare für Manager deutscher Unternehmen. Thema: "Motivation zum Menschsein". www.rainerholbe.de

• April: Mit "RTL RADIO gemeinsam für den Frieden" heißt die neue Spenden-Kampagne des Luxemburger Musiksenders. Drei Monate lang geht es um die Arbeit des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. RTL RADIO unterstützt mit seinen Hörern vor allem die europaweite Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes. Frieden ist Programm und in dieser Zeit ein Thema das sich mit Beiträgen, Interviews und Aktionswochenenden durch die Sendungen im nationalen Programm via Kabel, Satellit und Internet zieht.

• 2. April: Edy Hildebrandt, ehemaliger RTL-Experte in Sachen Volksmusik, wird 90. Von März 1963 bis September 1990 gehörte er zum Sprecherteam von Radio Luxemburg, anfangs nur an drei Tagen in der Woche, weil er neben dem Radiojob noch im Hauptberuf als Konditormeister seine Kunden mit süßen Leckereien verwöhnte. Am 1. Januar 1970 zog er nach Luxemburg, um sich ganz der Sprechertätigkeit zu widmen. Seine Hauptsendung war die »Heimatmelodie«, mit der er in den Anfangsjahren von RTLplus (mit Maria und Margot Hellwig) auch im TV auftrat. Zusätzlich war er mit Sendungen wie »Edys Stammtisch«, »Hallo Nachbarin«, »Zu dumm - meint Edy«, »Luxemburger Strandhotel«, »Autofahrer unterwegs« und »Wer lacht da« im Radio zu hören. 1981 wurde er für seine Verdienste um das deutsche Volkslied mit der "Goldenen Hermann-Löns-Medaille" ausgezeichnet. Außerdem bekam er die Goldene Löwenmedaille. Edy moderierte bei RTL die Auswahlsendungen zur Hitparade der 20 schönsten volkstümlichen Lieder (ausgewählt von RTL-Hörern und HörZu-Lesern). Die Show wurde im ZDF übertragen - präsentiert von Caroline Reiber und Max Schautzer. Ende Februar 1985 ging Edys 500. »Heimatmelodie« on air; Starttag dieses Volksmusik-Dauerrenners war der 5. Juli 1975. 1989 gehörte Edy Hildebrandt zu den sechs Juroren, welche die Titelauswahl für den Grand Prix der Volksmusik trafen. Für "Besondere europäische Verdienste in der Medienarbeit" erhielt die RTLplus »Heimatmelodie« im Frühjahr 1990 von der Universitätsstadt Marburg den "Goldenen Hahn". Edy nahm das Federvieh im Rahmen einer Feierstunde in Marburg entgegen.