das attat hospital in äthiopien


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Das Traumprojekt

Die missionsärztlichen Schwestern sind gerade ganz mutig und wagen sich an ein großes Projekt. Dabei handelt es sich um die bauliche Erweiterung des kleinen Krankenhauses. Die existierende Infrastruktur kann einfach nicht mehr qualitativ mit den wachsenden Ansprüchen mithalten. In den letzten Jahrzehnten sind die Patientenzahlen stetig gewachsen, zusätzliche Leistungen wurden angeboten, wie das HNO- und HIV-Programm - ohne dass die Kapazitäten des Krankenhauses wesentlich erweitert wurden.

Die Mitarbeitenden haben ganz unverdrossen in beengten Verhältnissen weitergearbeitet. Jetzt haben alle mal geträumt ... und möchten einen neuen Eingangsblock mit sechs bis acht Räumen für die ambulant behandelten Patienten bauen und damit Platz im Inneren des Krankenhauses schaffen. Die Zimmer, die dadurch frei würden, könnten dazu beitragen, die räumliche Enge an manchen Punkten zu beheben, zum Beispiel im OP-Bereich, im "Zahnziehraum", in der Notaufnahme, im Labor, in der Apotheke...

"Bei uns geschieht wirklich sehr viel in sehr 'kompakten' Verhältnissen, was der Hygiene auch nicht immer hilft..." schreibt Sr. Rita Schiffer. "Es kann natürlich sein, dass wir uns mit diesem Traumprojekt finanziell übernehmen, aber wir haben schon mal einen Architekten beauftragt, die Möglichkeiten zu Papier und in Zahlen zu bringen ... das ist also ganz frisch und für unsere Verhältnisse ganz groß."