Wiege der Menschheit
Äthiopien ist der älteste unabhängige, heute noch bestehende Staat Afrikas und einer der ältesten der Welt. Er blickt auf eine mehr als 2500 Jahre alte Geschichte zurück und gilt, wie auch der Rest des östlichen Afrikas, als Wiege der Menschheit. Das Land ist ein Mosaik von Menschen mit mehr als 80 Sprachen, verschiedenen Lebensstilen, Trachten und Volkstänzen. Äthiopien nennt man auch das Land des tausendfachen Lächelns. Erfahren Sie mehr über Äthiopien im LIPortal...
Ursprungsland des Kaffees
Kaffee arabica (Coffea arabica) hat seinen nachweislichen Ursprung in den Regenwäldern Süd-Äthiopiens. Dort, und nur dort wächst er bis heute in seiner Wildform. Deutschland ist der größte Importeur von äthiopischem Kaffee. Im 9. Jahrhundert, sagt die Legende, bemerkte ein Hirte in Äthiopiens Südwestprovinz Kaffa, wie seine Ziegen kleine rote Beeren von einem Baum fraßen und danach kaum zu bändigen waren. Er probierte sie selber, erzählte es seinem Priester und der Kaffee eroberte die Welt. In Äthiopien ist die Kaffeezeremonie ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und ein absolutes Muss nach dem Essen. Alles geht nach uraltem Ritual. Der noch grüne Kaffee wird in der Regel von der Dame des Hauses oder einer Tochter auf Holzkohle geröstet. Danach wird er von Hand im Mukecha, im hölzernen Mörser gemahlen, um nach dem Mahlen im typischen Tonkrug, genannt Jebena, noch leicht gekocht zu werden. Die Qualität ist einmalig und jede Röstung hat so ihre ganz individuelle und persönliche Note.
Wild
Forest Coffee
100% made in Ethiopia
Solino ist der erste Kaffee in Europa der zu 100% in Äthiopien hergestellt wird. Die Ernte, das Rösten und das Verpacken geschieht ausschließlich in Äthiopien. Der Kauf dieses Kaffees hilft. Qualifizierte Arbeitsplätze entstehen in Äthiopien, das Land nimmt an der Wertschöpfung teil. Weitere Informationen...
Afrika ist in Bewegung
Zum Auftakt ihrer Afrika-Reise im Oktober 2007 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Äthiopien das große Interesse Europas an der Entwicklung des afrikanischen Kontinents betont. Die Prinzipien der so genannten "Good Governance" seien entscheidende Voraussetzungen für die wirtschaftliche Entwicklung. Die deutsch-äthiopischen Beziehungen sind seit über hundert Jahren sehr gut und sollen noch intensiver werden. Für eine Gesundheitsstrategie komme es besonders auf Schutz und Aufklärung der Frauen an, sagte Merkel. Nach den politischen Gesprächen besuchte die Kanzlerin ein Straßenkinder-Projekt der deutschen Kindernothilfe. Weiter lesen...
Menschen für Menschen
Ende Oktober 1981 reiste Karlheinz Böhm zum ersten Mal nach Äthiopien und besuchte ein Flüchtlingslager mit etwa 1.500 Halbnomaden des Stammes der Hauiwa in Babile / Ost-Äthiopien. Gemeinsam mit ihnen begann das erste Projekt im zirka 30 Kilometer entfernten Erer-Tal, wo die Flüchtlinge in vier neue Dörfer siedeln konnten. Heute betreibt Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens integrierte ländliche Entwicklungsprojekte. Das Prinzip der "integrierten ländlichen Projekte" hat die Stiftung entwickelt, um dauerhafte und tragfähige Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung werden Maßnahmen in den unterschiedlichen Projektbereichen ganzheitlich angegangen und miteinander verzahnt.